Frauen 2 | Ein Volleyball-Thriller | 14.01.2018

Januar 16, Archiv 2017/18

OVV 2 – TVA Hürth 3 3:2 (25:23; 14:25; 17:25; 25:19; 16:14)

Das erste Spiel der zweiten Damen Mannschaft des OVVs in der Rückrunde fand gegen den Tabellenersten statt. Man konnte sich noch gut an das Spiel aus der Hinrunde erinnern, bei dem die Mannschaft gerade neuen Zuwachs bekommen hatte, alles etwas chaotisch ablief und man deshalb den Sieg abgab. Über die Monate hinweg hatte man sich nun aber als Mannschaft gefunden und war stärker den je und bereit, es nochmal mit den Mädels des TVAs aufzunehmen.

Am Sonntag, den 14.1.18, traf man sich mit leichter Nervosität in der Pulheimer Turnhalle. Man hatte Respekt vor dem Gegner, wollte heute aber nichtsdestotrotz gewinnen. Wichtig war heute, einen kühlen Kopf zu bewahren und wortwörtlich am Ball zu bleiben. Denn das Spiel würde nicht einfach werden.

Diese Vermutung zeigte sich im ersten Satz sofort. Es war ein ständiges Kopf-an-Kopf Rennen zwischen dem OVV und dem TVA. Bei einem Punktestand von 20:20 konnten die Mädels des OVVs aber ein bisschen mehr Druck geben und mit 25:23 den ersten Satz gewinnen. Die Erleichterung und die Freude nach diesem ersten Sieg waren groß. Man würde sich nicht so leicht geschlagen geben und war voll einsatzbereit.

Mit dieser Motivation startete man in den zweiten Satz. Nach einem kleinen Wechsel und somit auch das erste Spiel für Neuzugang Steffi, wollte man nun den zweiten Satz holen. Durch die lauten Gesänge von dem Team außerhalb des Feldes fühlte man sich noch mehr bestärkt. Zu Beginn konnte man das Niveau vom ersten Satz auch beibehalten und lieferte den Zuschauern ein spannendes Spiel. Dann jedoch konnte man einige starke Aufschläge des TVAs nicht gut umsetzen und überlies so dem Gegner einige Punkte. Sich wieder heranzukämpfen war schwer und so musste man mit 14:25 den zweiten Satz abgeben.

1:1 für beide Mannschaften. Momentan war noch alles offen. Beide Teams wollten den Sieg, das spürte und sah man. Aber leider klappte es auch in diesem Satz nicht so gut, sich gegenüber dem TVA durchzusetzen. Von beiden Seiten wurde allerfeinstes Volleyball gespielt. Mit 17:25 hatte man im Vergleich zum vorherigen Satz ein paar Punkte mehr machen können, jedoch immer noch nicht genug.

2:1 für den TVA. So wollte man sich nicht geschlagen geben. Es sollte noch einen fünften Satz geben, das war den Mädels des OVVs klar. Hochmotiviert und fokussiert ging man in diesen vierten Satz. Gegen Ende des letzten Satzes hatte man sich nochmal gefangen und ein Hoch erreicht, welches man nun nutzen konnte. Ein Punkt nach dem anderen holte man sich. Nach gelungenen Blöcken, super Angaben und einem geschickten Angriff konnte man sich von seiner besten Seite zeigen. Man wollte den Sieg – und man bekam ihn, mit 25:19.

Nun also der entscheidende Satz. Die Spannung war hoch. Jeder wollte mit seiner Mannschaft gewinnen. Nach dem Seitenwechsel und einen Punktestand von 6:8 für den OVV gab man nochmal so richtig Gas. Bei 14:11 war der Sieg eigentlich sicher. Eigentlich. Es wurde nochmals hoch dramatisch, als der TVA drei weitere Punkte machen konnte. 14:14. Wer jetzt einen Fehler macht, verliert. Der TVA hatte Aufschlag und… schlug den Ball ins Netz. Beim OVV ging es nun um den letzten Punkt. Kapitänin Malin war nun am Aufschlag und brachte diesen auch wunderbar ins andere Feld. Der Punkt ging an den OVV und man gewann mit 16:14 den Satz und das Spiel!

Man hatte es tatsächlich geschafft! Ein Spiel wie dieses, gegen den Tabellenersten und mit einem von Unsicherheiten geprägten Schiedsgericht, hatte man absolut stark gemeistert. Die Mädels des OVVs sind in ihrer Bestform. Eine große Bereicherung war in diesem Spiel auch Neuzugang Steffi, die ihr erstes Spiel beim OVV brillant gemeistert hat. Und ein großes Lob geht auch an unsere Gegner, die sehr stark gekämpft haben – vielleicht überholen wir euch noch auf der Tabelle 😉

Für den OVV spielten: Malin Schemel, Ines Brinke, Fabienne Engels, Kirsten Nordmann, Julia Rings, Jana Schell, Evi Vachou, Miriam Peuckert, Rabia Kulleci, Stefanie Groß

Coach: Juan Rodriguez





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